Chilchestübli vom 30. Juni 2026 Konflikt um Asylunterkunft in Kandersteg verschärft sich Tobias Kilchör 15 0:00 / 0:00 30 Die geplante Asylunterkunft in Kandersteg sorgt weiterhin für heftige Diskussionen zwischen der Gemeinde und dem Kanton Bern. Weder parlamentarische Vorstösse noch direkte Gespräche brachten den erhofften Durchbruch. Zwar senkte der Kanton die maximale Kapazität von 200 auf 150 Personen, doch für die kleine Gemeinde ist dies noch immer zu viel, da Kandersteg selbst unter akutem Wohnraummangel leidet. Besonders enttäuscht zeigt sich die Gemeinde, da sie sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs stark engagiert hat und der Kanton damals versicherte, das Oberland vorerst nicht weiter zu belasten.Frage der Woche In der Rubrik wurde der Frage nachgegangen, ob es bereits zu biblischen Zeiten so etwas wie Badeferien gab, wie wir sie heute kennen.Zitat: «Das Haus ist viel zu klein, nicht geeignet für so viele Leute.» — Rene Maeder, Gemeinderatspräsident Kandersteg Tobias Kilchör