Ein stilles Gebet

Für uns ist es ja nichts Besonderes, dass wir unser Gebet in der Stille verrichten. Zur Zeit des Samuels im Alten Testament war das ganz anders. Wer im Tempel vor Gott trat, machte das laut. Darum erstaunt es, dass Hanna, die Mutter des Samuel still betete, als sie erfuhr, dass sie von Gott erhört wurde und schwanger war. Was der Grund ist und was dieses Gebet auszeichnet, diskutieren wir im nächsten Bibelgespräch. Es könnte sehr spannend werden.
Ueli Häring

Projektchöre sind IN

Wenn aus einem kleinen Chor mit auffallend wenig Männerstimmen plötzlich für ein Konzert ein 100-köpfiger Chor entsteht, nennt man das Chorprojekt. Dieses Vorgehen ist Mode geworden. Das praktizieren nicht nur kleine Chöre. Auch die Thuner Kantorei unter der Leitung von Simon Jenny nimmt für bestimmte Konzerte temporär Sängerinnen und Sänger auf. In St. Gallen besteht ein Chorprojekt unter der Leitung von Peter Roth, das nur noch aus temporären Sängerinnen und Sängern besteht. Weil der Stardirigent Howard Griffiths seinen Wohnsitz in Erlenbach am Zürichsee hat, leitete er für ein Konzert die vergrösserte Erlenbacher Kantorei mit 100 Personen. Einstudiert wurden die Werke von der Chorleiterin Veronika Haller. Alle vier Dirigierenden nehmen zum Thema Chorprojekt Stellung.
Beatrix Seiler

Den inneren Weg tanzen

Die Kirche ist ein Ort der Stille, zum Nachdenken und zum Beten. Kirche kann aber auch ein Ort zum Tanzen sein. Frau Pfarrerin Thala Linder gibt Auskunft zu diesem Thema.

Ausserdem stellt uns die Tänzerin Rosmarie Weber die alte Kunst des klassischen indischen Tanzes Bharata Natyam vor. Es ist eine Jahrtausende alte Kunst, welche Herz, Sinne und Körper berührt. Schon in ihrer Jugend hatte sich Rosmarie Weber für Kunst und fremde Kulturen interessiert und bereiste als Zwanzigjährige grosse Teile Indiens. 1987 begann sie die intensive Tanzausbildung, lebte während zwei Jahren bei ihrer Lehrerin Vijaya Rao und erwarb 2010 das Diplom als Bharata Natyam Tanzlehrerin. Rosmarie Weber erzählt uns Spannendes zum Thema «Den inneren Weg tanzen».
Marianna Vogt

Gluschtegi Büecher

Es gibt viele Menschen, die benützen die Ferienzeit im Sommer, um wieder mal ein Buch zu lesen. Das ist der Grund, weshalb wir im Juni, rechtzeitig vor den Ferien, eine Buchvorstellung machen mit Büchern aus ausgewählten Verlagen. Wir achten darauf, dass die Bücher möglichst eine Beziehung zur Region haben und auch in den Rahmen der Kirchensendungen passen. Die Bücher werden vorgestellt und am Dienstag verlost. Darum dürft ihr auf keinen Fall die Sendung verpassen.
Ueli Häring

Durchhaltewillen, Fleiss, Glaube

Robert Rogner ist in Österreich, aber auch über die Landesgrenzen hinaus, ein bekannter Bauunternehmer und Besitzer von grossen Hotel- und Wellnessanlagen. Er wuchs in armen Verhältnissen auf, sein Vater war lange im Krieg in Jugoslawien. Schon damals zeigte er einen starken Willen und grosse Hilfsbereitschaft. Kürzlich ist Robert Rogner 78-jährig geworden. Als Arbeitgeber war er sehr beliebt und für seine Mitarbeitenden jederzeit erreichbar. Er war in der Baukunst und in der Führung von Menschen ein grosses Vorbild. Er erzählt aus seinem Leben.
Hans Stalder