Prädikantendienst im Fokus

Prädikantinnen und Prädikanten leiten jedes Jahr zahlreiche Gottesdienste in unserem Kirchengebiet und den angrenzenden Regionen. Es sind Personen, die nicht zum Pfarramt ordiniert sind, jedoch von der Kirche ausgebildet und ermächtigt worden sind, um aushilfsweise Predigtdienste zu übernehmen.

Wie wird man Prädikantin, Prädikant? Welche Voraussetzungen braucht es dazu? Wann beginnt die nächste Ausbildung? Das und noch viel mehr hören Sie im BeO Kirchenfenster zum Prädikantendienst am 4. Dezember um 21.00 Uhr auf Radio BeO.

Beatrix Seiler

Letzter Ruheort

«Eine Gesellschaft braucht einen Ort, wo man Abschied nehmen kann. Wo man trauern, sich erinnern und Trost finden kann», sagte Pfarrer Christian Berger. Am gut besuchten Info-Abend in Sigriswil orientierten die Friedhofgärtnerin, ein Bestatter, ein Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Pfarrer über die wichtigen Schritte im Sterbefall. Seitens der Verwaltung sind Gesetze und Reglemente massgebend. Aus Sicht der Angehörigen wäre es aber wichtig, zu Lebzeiten über die Wünsche und Vorstellungen zu reden. Wenn der Verstorbene seine Wünsche nicht mitgeteilt oder aufgeschrieben hat, ist es für die Angehörigen dann nicht einfach, den Abschied würdig zu gestalten.
Die Sendung vom 27. November 2018 um 21.00 Uhr auf Radio BeO zeigt, wie wichtig es ist, sich mit diesen Fragen zu Lebzeiten auseinander zu setzen. Roland Noth

Thun - Gabrovo Tschau und Sdravej

Die Städtepartnerschaft mit Gabrovo, einer Industriestadt im Herzen der bulgarischen Stara Planina, besteht seit 1996. 2001 unterzeichneten Thun und Gabrovo einen bilateralen Zusammenarbeitsvertrag. In Gabrovo und in Thun wurde eine Koordinationsstelle für die Partnerschaftsprojekte eingerichtet. Im gleichen Jahr wurde auch der Förderverein Thun-Gabrovo ins Leben gerufen, welcher ideell und finanziell städtische wie auch eigene Projekte unterstützt. In der Zwischenzeit ist Bulgarien in der europäischen Union und die Bedürfnisse haben sich verändert. Wenn früher Hilfe in der Not geleistet wurde, geht es heute in erster Linie um den Wissenstransfer, die Förderung kleiner Unternehmen und die Pflege der Freundschaft. Auch die Orthodoxe Kirche darf nach dem Kommunismus wieder aktiv werden und arme Menschen unterstützen. Der Förderverein Thun-Gabrovo organisierte bereits zwei Reisen nach Bulgarien mit Titel: Kirchen, Klöster, Kultur.
Das BeO Kirchenfenster vom 20. November um 21 Uhr zeigt einen kurzen Rückblick und eine Darstellung der verschiedenen Vorstellungen, wie es weiter gehen soll. www.thun-gabrovo.ch Hans Stalder

Anregungen zum Lesen

Heute soll es ja so sein, dass immer weniger Menschen Bücher lesen. Ob das wirklich stimmt? Die Erfahrung zeigt, dass viele zu einem Buch greifen, wenn es ihnen schmackhaft gemacht wird. Das gilt sogar für ganz Junge. Aus diesem Grund geben wir in der Buchsendung gern wieder ein paar Anregungen zum Lesen. Sie werden von den Verlagsleitern direkt gemacht. Und die Bücher, die wir verschenken können, sind immer sehr willkommen.
Ueli Häring

30 Jahre Kulturgruppe Markus

Am Anfang war eine Idee, die 1988 mit einer ersten Musik vor der Lichterwand in der Markuskirche in Thun verwirklicht wurde. Konzerte, ja, aber Kleinkunst von Kabarett, Puppentheater, Tanz bis Zauberei in der Kirche? Kein Problem, im Gegenteil: Dieses Kulturangebot auf Kollektenbasis wird seit 30 Jahren weit herum sehr geschätzt und ist aus dem kulturellen Leben in Thun nicht mehr wegzudenken.
David Pfister