Rose Ausländer im Berner Oberland

Ihr Leben und Werk im Kirchgemeindehaus Matten (7.-25. Januar 2019). «Mutterland Wort» heisst die Ausstellung zur Lyrikerin, deren Leben sowohl vom ersten wie auch vom zweiten Weltkrieg geprägt war. In Czernowitz im damaligen Österreich-Ungarn geboren, stammt Rose aus einer liberal-jüdischen Familie. Flucht und viele Ortswechsel prägen ihr Leben und ihr Schreiben. Dichten bleibt ihre Heimat. Ihre Gedichte erzählen von der Liebe, der Angst, der Todesnot, aber auch vom Glück und der niemals verlorenen Hoffnung. Ihr Verleger Helmut Braun begleitet die Ausstellung in Matten und weiss viel über Rose Ausländer zu erzählen.

Christine Sieber

Die Basler Mission in Indonesien

Toni Kipfer war längere Zeit als Ingenieur Agronom in Indonesien und hat dort auf Kalimantan und Borneo die Arbeit der Basler Mission unterstützt. Es ist ihm gelungen, die dortige Landwirtschaft zu fördern. Noch heute pflegt er die Verbindung mit den Orten, wo er gewirkt hat. Erst im vergangenen November war er wieder in Ostasien. So kann er in unserer Sendung frisch von seinen Erlebnissen berichten.

Ueli Häring

Marketing in der Kirche

Marketing wird meistens mit einer umsatzsuchenden Firma in Zusammenhang gebracht. Die unternehmerische Definition des Begriffs lautet: Marktgerechtes Unternehmerdenken, wobei die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund stehen. Bei den Kirchen können wir nicht von Markt und Produkten sprechen, trotzdem aber den Marketinggedanken übernehmen: Es gibt Zielgruppen, Angebote und Bedürfnisse, die befriedigt werden sollen. Unzufriedene Zielgruppen wenden sich ab und suchen einen neuen Anbieter. Insofern ist Marketing auch in den Kirchen eine Aufgabe des Managements, oder eben des Kirchgemeinderates. Peter Felber ist Theologe und Marketing-Berater. Er erklärt in der Sendung BeO Kirchenfenster vom 8. Januar 2019 ab 21 Uhr, wie er sich das Marketing in den Kirchen vorstellt.

Hans Stalder

Zukunft Universum

Der Astrophysiker Arnold Benz lässt staunen. Das Universum hat eine lange Geschichte und entwickelt sich immer noch. Die Astronomie versteht schon einiges, wie Sterne und Planeten entstehen. Aber auch, dass was entstanden ist, wieder vergehen wird. Doch immer wieder entsteht Neues. Wie können wir dies verstehen, als Naturwissenschaftler und als Menschen? Kommt das Neue von selbst oder wird es geschaffen? Die Antworten sind nicht immer klar. Sie hängen davon ab, welche Erfahrungen wir einbeziehen und wie wir sie bewerten. Im Zentrum steht die Frage: Worauf bauen wir unsere Hoffnung? Arnold Benz sprach in der Kirche Kandersteg darüber. Er engagiert sich für einen Dialog zwischen Naturwissenschaft und Theologie.

Christine Sieber

Die Vorgeschichte

Das Magnificat, der Lobpreis der Maria in Lukas 1, 46 bis 55 hat die Menschen über viele Jahrhunderte immer wieder neu bewegt und ist darum eines der wichtigsten Gebete im Neuen Testament. Dieses tiefgründige Loblied ist ein Teil der Vorgeschichte zu Jesu Geburt im Lukas-Evangelium. Wir können gespannt sein, zu welchen Überlegungen die bewährten Gesprächsteilnehmerinnen kommen. Beteiligt sind wiederum Gabriele Berz-Albert von der katholischen Kirche, Stefan Wenger von der reformierten Kirche und Judith Dummermuth-Attinger von der Heilsarmee.

Ueli Häring

Faszination Weihnachten

Weihnachtswege, Geschenke basteln, Lichterfeiern, der Geruch nach Nelken, Zimt und Orangenschalen: Die Advents- und Weihnachtszeit fasziniert viele Menschen, auch solche, die nichts mit der Kirche zu tun haben. Weshalb ist das so? Wir berichten von verschiedenen Anlässen in der Region und fragen die Menschen, weshalb sie sich engagieren und was ihnen an Weihnachten wichtig ist. Das «Thuner Hirtenspiel» verbindet Tradition mit Moderne, Chorgesang mit Weihnachtsspiel. Beim «Wiehnachtswäg Aeschi» arbeiten verschiedene Vereine und Privatpersonen zusammen, um in Stationen die Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

Christine Sieber