Slowenien -Alpenland an der Adria

Jeweils am ersten Freitag im März findet auf der ganzen Welt der ökumenische Weltgebetstag (WGT) statt. Und überall wird in den verschiedensten Sprachen nach derselben Liturgie gefeiert, die jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land verfasst wird, im Jahr 2019 von Frauen aus Slowenien. Frauen aus Thun stellen das waldreiche Land an der Adriaküste vor und erzählen von den Weltgebetstagsfeiern. «Kommt, alles ist bereit» - so ist die diesjährige Liturgie überschrieben. Das Thema der Gastfreundschaft wird unter anderem mit Blick auf Menschen am Rande der Gesellschaft aufgenommen. Christine Sieber

"Gott essen"

Die Überschrift der Sendung ist gleichzeitig der Titel eines Buches. Anselm Schubert, Professor für Neuere Kirchengeschichte in Erlangen schreibt darin viel Wissens- und Staunenswertes über die Geschichte des Abendmahls. Es geht um die Hintergründe der Entstehung dieses Mahls, aber auch um Kulinarik: Was haben das griechisch-römische Symposion und Walfischspeck mit dem Christlichen Abendmahl zu tun? In der Sendung soll es auch um das Abendmahl heute gehen. Der reformierte Pfarrer Luzius Rohr erzählt über das Feiern in seiner Gemeinde. Marianne Lauener

Entwicklungszusammenarbeit auf drei Kontinenten

Der Berner Andreas Wyss ist Bauingenieur und hat für schweizerische Entwicklungsprojekte, insbesondere auch im Rahmen der Katastrophenhilfe, jahrzehntelang Baustellen und Verwaltungen in drei Kontinenten begleitet. Er erzählt von seinen Erlebnissen, zum Beispiel auch vom Wiederaufbau in der Stadt Gabrovo nach der Wende. Er berichtet von Brückenbauten in uns unbekannten Landschaften und Brückenbauten zwischen Menschen. David Pfister

Mit 800 Schafen unterwegs

Jeden Winter sind auch in der Schweiz Wanderhirten unterwegs. In der Regel umfassen die Herden 800 bis 1200 Tiere. Das Bild vom Hirten mit seinen Schafen erinnert an die biblische Aussage «Der Herr ist mein Hirte». Marianna Vogt hat einen ganzen Tag lang einen Wanderhirten begleitet und hatte Gelegenheit, ihn über sich und die Schafe in der Herde erzählen zu lassen. Marianna Vogt

Rose Ausländer im Berner Oberland

Ihr Leben und Werk im Kirchgemeindehaus Matten (7.-25. Januar 2019). «Mutterland Wort» heisst die Ausstellung zur Lyrikerin, deren Leben sowohl vom ersten wie auch vom zweiten Weltkrieg geprägt war. In Czernowitz im damaligen Österreich-Ungarn geboren, stammt Rose aus einer liberal-jüdischen Familie. Flucht und viele Ortswechsel prägen ihr Leben und ihr Schreiben. Dichten bleibt ihre Heimat. Ihre Gedichte erzählen von der Liebe, der Angst, der Todesnot, aber auch vom Glück und der niemals verlorenen Hoffnung. Ihr Verleger Helmut Braun begleitet die Ausstellung in Matten und weiss viel über Rose Ausländer zu erzählen.

Christine Sieber